Der Übertritt auf einen Blick

 

Die erste Schulwahl nach der Grundschule bedeutet keine abschließende Entscheidung über die schulische Laufbahn des Kindes. Das bayerische Schulsystem eröffnet jeder Schülerin und jedem Schüler einen individuellen Bildungsweg. Im Laufe eines Schullebens können sich Leistungen von Kindern und Jugendlichen ändern. Jeder Schüler erhält deshalb regelmäßig die Möglichkeit, seinen Bildungsweg neuen Gegebenheiten und Zielen anzupassen. Denn der von Eltern ausgewählte Weg erweist sich möglicherweise als unter- oder überfordernd. Alle Schulen in Bayern bieten mehrere Möglichkeiten, um Schulabschlüsse zu erreichen. Grundsätzlich gilt: Mit jedem erreichten Abschluss steht der Weg zum nächsthöheren schulischen Ziel offen. Nach dem Prinzip der Durchlässigkeit ermöglicht jede weiterführende Schule den mittleren Schulabschluss.

 

Die Entscheidung über den künftigen Schulweg eines Schülers ist von größter Bedeutung. Grundlage dieser Entscheidung sollten die Leistungen, die Begabungen und die Interessen eines Kindes sein.

 

 

Übertritt an die Hauptschule

 

Um in die 5. Jahrgangsstufe der Hauptschule vorrücken zu können, ist das Erreichen des Klassenziels des 4. Jahrgangs erforderlich. Die Schüler der Buttenheimer Volksschule  wechseln nach ihrer Grundschulzeit an die Hauptschule Hirschaid.

Dort können die Schüler neben dem Allgemeinen Hauptschulabschluss am Ende der 9. Jahrgangsstufe  auch den Qualifizierenden Hauptschulabschluss erwerben. Bei Besuch der M-Klasse kann nach der 10. Jahrgangsstufe auch die „Mittlere Reife“ erreicht werden.

 

 

Übertritt in die 5. Klasse einer sechsstufigen Realschule

 

Die Grundschule spricht eine Empfehlung aus, welche Schulart für das Kind in seiner derzeitigen Lebensphase angebracht ist. Die Grundschule zieht dafür die Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht der 4. Jahrgangsstufe heran. Für den Übertritt in die Realschule ist eine Durchschnittsnote von mindestens 2,66 erforderlich. Das über ein Schuljahr gezeigte Lern- und Leistungsvermögen des Kindes ist daher für die Übertrittseignung maßgeblich.

Durch einen erfolgreich absolvierten Probeunterricht an der aufnehmenden Schulart kann ebenfalls die Eignung festgestellt werden.

 

 

Übertritt in die 5. Klasse eines Gymnasiums

 

Die Grundschule zieht dafür die Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht der 4. Jahrgangsstufe heran. Für den Übertritt auf das Gymnasium ist eine Durchschnittsnote von mindestens 2,33 erforderlich. Das über ein Schuljahr gezeigte Lern- und Leistungsvermögen des Kindes ist daher für die Übertrittseignung maßgeblich. Durch einen erfolgreich absolvierten dreitägigen Probeunterricht an der aufnehmenden Schulart kann ebenfalls die Eignung festgestellt werden.

 

 

Infoblatt mit den Adressen der weiterführenden Schulen, Daten der schulischen Informationsveranstaltungen usw.

 

Ausführlichere Informationen erhalten Sie auch unter den Seiten der Staatlichen Schulberatung: